Fahrradträger Berichte
Auto und Fahrrad: Eigentlich eine recht gelungene Kombination, um Freizeitaktivitäten optimal nutzen zu können. Wie gut das in der Praxis funktioniert, hängt freilich ganz wesentlich von der Qualität des jeweiligen Trägersystems ab. Allzu viele Hersteller tummeln sich zwar nicht auf dem Markt, mit der Kaufentscheidung tut man sich aber schon schwer: Soll man 500 Euro ausgeben, oder reicht auch das Produkt für 15 Euro? Wir geben hier Hilfestellung.
Der Test
16 Modelle standen auf der ADAC-Einkaufsliste: Sechs für die Dachmontage von 14 (!) bis über 260 Euro, fünf für die Anhängekupplung zu 300 bis 500 Euro, und nochmals fünf für die Montage an der Heckklappe zu 120 bis jenseits 400 Euro. Wobei Preis und Qualität nicht unbedingt eine feste Bindung eingehen: Das Billig-Segment zeigt zwar vereinzelte Schwachpunkte, kann aber für gelegentliche Einsätze durchaus ausreichend sein. Hochpreisiges wiederum zeigte sich nicht immer hochklassig.
Um zu diesen Erkenntnissen zu kommen, war fundierte Testarbeit angesagt. Untersucht wurden nicht nur Erst-Montage und Beladung, auch der allgemeine Qualitätseindruck sowie mögliche Folge-Risiken für den Autolack wurden mit beurteilt. Besonderes Gewicht legten wir auf den Punkt "Sicherheit", mit Wedel-, Brems -und Rütteltests. Zu guter letzt durfte jedes Produkt auf die ADAC-Crashbahn, zum simulierten Aufpralltest mit 30 km/h.
Nicht nur in diesem, auch in den anderen Kriterien zeigten die Produkte von Thule, Atera und Uebler so gut wie keine Schwächen. Mit Einschränkungen gilt das auch für mft, Fabbri und Eufab. Der 14 Euro Preisbrecher "Bike Safe" fiel vom Dach und damit durch. Was es sonst zu den einzelnen System zu sagen gibt, erfahren Sie unter " Ergebnisse im Detail"
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